Papierwespe

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Die Papierwespe (Polistinae)

Eigenschaften von Papierwespen

Wespen aus Papier sind 3/4 bis 1 Zoll lange, schlanke, schmal taillierte Wespen mit rauchschwarzen Flügeln, die in Ruhe der Länge nach gefaltet sind. Papierwespen sind normalerweise braun mit gelben Markierungen an Kopf, Brust und Bändern am Bauch. Papierwespen sollten nicht mit Wespen und kahlen Hornissen verwechselt werden. Papierwespennester sind offen und Zellen sind nicht mit einer Kappe (in einem Umschlag) bedeckt.

 Papierwespe

Papierwespenkolonien bestehen aus drei Kasten: Arbeiterinnen, Königinnen und Männchen. Befruchtete Königinnen, die Arbeiterinnen ähnlich erscheinen, verstecken sich über den Winter in geschützten Lebensräumen wie Ritzen und Spalten in Bauwerken oder unter Baumrinde. Im Frühjahr wählen sie einen Nistplatz aus und beginnen mit dem Nestbau (Nester werden aus Holzfasern gebaut, die von Pfählen und gelegentlich von lebenden Pflanzenstängeln gesammelt werden).

Lebenszyklus der Papierwespe

Eier werden einzeln in Zellen gelegt und schlüpfen in beinlose, grubenartige Larven, die sich vor der Verpuppung durch mehrere Stadien (Instars) entwickeln. Die Zellen bleiben offen, bis sich die Larven verpuppen. Unfruchtbare Arbeiterwespen helfen beim Nestbau, der Jungenfütterung und der Nestverteidigung. Ein ausgewachsenes Papierwespennest kann 20 bis 30 Erwachsene haben.

Im Spätsommer legen die Königinnen keine Eier mehr und die Kolonie beginnt bald zu schrumpfen. Im Herbst suchen begattete weibliche Nachkommen der Königin Überwinterungsplätze auf. Der Rest der Kolonie überlebt den Winter nicht und stirbt ab.