Bouvier des Flandres

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Der Bouvier des Flandres ist ein großer, kräftiger Hund, der auch als Belgischer Treibhund bekannt ist. Dieser rauhaarige Hund ist einer von die Hütehunderassen und benötigt daher viel Platz und Bewegung. Der Bouvier hat einen großen und stark behaarten Kopf mit markantem Schnurrbart, Bart und struppigen Augenbrauen. Der Bouvier hat ein grobes und drahtiges Deckhaar, etwa 2 ½ Zoll lang, mit einer dicken, dichten Unterwolle.

Die Fellfarben des Belgiers reichen von Rehbraun bis Schwarz, einschließlich Braun mit schwarzen Streifen. Männliche Bouviers reichen von 23 bis 28 Zoll und Hündinnen von 22 bis 27 Zoll auf Schulterhöhe. Männliche Hunde können zwischen 75 und 95 Pfund wiegen, wobei Hündinnen mit 65 bis 85 Pfund etwas leichter sind. Der Bouvier ist Mitglied der Herding Group des American Kennel Club (AKC).

Bouvier des Flandres Geschichte

Die genauen Ursprünge des Bouvier sind unbekannt. Einige Experten sagen, dass diese Bouviers aus dem 16. Jahrhundert in Flandern in Belgien stammen, wo sie verwendet wurden, um Vieh zu treiben und Karren zu ziehen. Eine wörtliche Übersetzung des Namens bedeutet „Ochsentreiber von Flandern“. Während des Ersten Weltkriegs wurde die Bouvier von der Armee benutzt, um Nachrichten zu übermitteln und verwundete Soldaten zu finden. Die Rasse wäre während des Krieges fast ausgestorben, bis flämische Züchter die Rasse in den 1920er Jahren retteten. Die Bouviers wurden in den 1930er Jahren in die USA importiert, wo sie als Blindenhunde, Wachhunde, Spürhunde und Familienbegleiter eingesetzt werden. Der Bouvier wurde auf Platz 83 von 154 eingestuft Hunderassen in AKC-Registrierungen im Jahr 2004.

Bouvier des Flandres Temperament

Bouviers sind eher nüchtern, aufmerksam und sogar temperamentvoll als clownesk. Obwohl diese Cattle Dogs athletisch und agil sind, können sie etwas faul sein, es sei denn, sie bekommen viel körperliche Bewegung. Die Rasse ist sehr intelligent, daher ist es ebenso wichtig, ihr viel geistige Anregung in Form von fortgeschrittenem Training in Obedience, Agility oder Tracking zu geben. Bouviers lieben es, in der Nähe der Familie oder „Herde“ zu sein. Diese Hunde sind sehr gut mit Kindern und anderen Haustieren, wenn sie mit ihnen aufgewachsen sind und ihre Familie sehr beschützen. Bouviers sind Fremden gegenüber etwas misstrauisch und können recht territorial sein. Bouvier-Welpen brauchen ein geduldiges und frühes Gehorsamstraining und eine Sozialisierung, die mit zunehmendem Alter positiv verstärkt wird. Die Intelligenz und Loyalität der Bouviers gegenüber ihrem Meister gewährleistet ein relativ einfaches Training.

Diese Rasse macht sich hervorragend Wachhunde und Wachhunde . Bouviers können während der Welpen- und Jugendzeit einen starken Willen haben und brauchen einen erfahrenen und selbstbewussten Besitzer.

Übung

Bouviers brauchen regelmäßige Bewegung und gedeihen am besten in einer ländlichen Umgebung oder zumindest in einem Haus mit einem großen eingezäunten Garten. Diese zottelige Rasse ist nichts für Hausbesitzer, die Wert auf ein makelloses Haus legen. Diese haarigen Hunde neigen dazu, in viel Wasser und Schlamm aufzuspüren.

Körperpflege

Bouviers müssen mehrmals pro Woche gebürstet und ihr Fell drei- oder viermal im Jahr getrimmt werden. Überschüssige Haare in den Ohren und zwischen den Zehen müssen bei diesen Hunden regelmäßig entfernt werden. Diese Rasse ist ein sehr leichter Schuppenhund, wenn sie richtig gepflegt wird, und wird oft als „hypoallergen“ bezeichnet.

Gesundheitliche Erwägungen

Bouviers leben zwischen 10 und 12 Jahren und häufige Gesundheitsprobleme sind: verdrehter Magen, Blähungen und Hüftdysplasie.